Kunstmagazine – welches ist für mich das Richtige?

Wie bei allen Themen gibt es auch zum Thema Kunst eine große Anzahl von Magazinen. Welches das Richtige für sie ist, müssen sie zwar selbst entscheiden, aber als Entscheidungshilfe möchte ich ihnen hier Einige kurz vorstellen. Schwerpunkte und Erscheinungszyklen sind zum Teil sehr verschieden.

 

art – Das Kunstmagazin

Eines der populärsten Kunstmagazine ist sicherlich die art, welche monatlich in den Zeitungsregalen zu sichten ist. Sie deckt alle gängigen Kunstgattungen ab. Darüber hinaus spielen Design, Mode und Architektur eine Rolle. Manche finden dies zu weit vom Kern, Andere finden gerade den weiten Blickwinkel spannend. Dies muss jeder für sich entscheiden. Lohnenswert ist aber auf jeden Fall das viermal im Jahr erscheinende Titelbooklet Art Kompakt Kunstsaison, in dem die Höhepunkte der kommenden drei Monate vorgestellt werden.

 

ARTinvestor

ARTinvestor berichtet über Design, Mode, Architektur, Reisen und Technik. Das alle zwei Monate erscheinende Magazin hat einen guten Mehrwert für alle, die sich intensiv mit dem Kunstmarkt aus finanziellen Gesichtspunkten auseinandersetzen. Dabei leidet erstaunlicherweise nicht der Respekt vor der Kunst.

 

artist Kunstmagazin

„Willkommen in der zeitgenössischen Kunst“ – spricht sie das an? Dann sind sie bei diesem Magazin genau richtig. Alle drei Monate werden sie über News und in Form von Interviews aus der Szene informiert. Auch ausführliche Ausstellungsberichte/besprechungen bieten ein lebendiges Bild der Kunstwelt.

 

ARTMAPP

Artmapp ist durch die Kombination aus Magazin und App sehr modern aufgestellt. Es erscheint drei Mal im Jahr – März, Juli und November und berichtet über das aktuelle Kunstgeschehen. Dabei entstehen unterschiedlichste Porträts von Städten, Ausstellungen und Künstlern. Neben Buchrezensionen werden auch sinnvolle Kultur-Apps vorgestellt.

 

frieze d/e

Das seit 2011 erscheinende Magazin ist zweisprachig publiziert und berichtet über zeitgenössisches Kunst- und Kulturgeschehen in Deutschland, der Schweiz und Österreich. Viermal im Jahr ist der Leser ganz nah am Puls der Kunstszene.

 

Monopol

Jeden Monat berichtet die Monopol über zeitgenössische Kunst. Dabei wird der Bezug der Kunst zur Gesellschaft hergestellt. Neben der Kunsttheorie stellt die künstlerische Praxis einen Schwerpunkt dar. Auch Berührungspunkte zu Film, Mode, Design und Architektur finden ihren Platz.

 

Weltkunst

Der Klassiker zum Schluss. Schon seit 80 Jahren verwöhnt die Weltkunst die kunstinteressierte Leserschaft. 14 Ausgaben veröffentlicht das Kunstmagazin aus dem Hause der ZEIT. Umfangreich bebilderte Kunstgeschichten sowie Hintergrundberichte aus der Museumswelt gibt es zu entdecken. Auch über den Kunstmarkt und entsprechende Auktionen wird informiert. Experten analysieren die aktuellen Entwicklungen und beleuchten kritisch die Übertreibungen und Trends. Die Bandbreite der vorgestellten Kunst beschränkt sich nicht nur auf zeitgenössische Kunst, sie reicht von der Renaissance bis hin zur PopArt, von römischer Keramik bis hin zu Bauhaus-Möbeln. Neben diesen Themen liefert das Magazin einen umfangreiches Serviceteil.